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Architekturmanagement        Seminare

Seminare

Seit vielen Jahren veranstalten wir Seminare und halten Vorträge gemeinsam mit folgenden Universitäten/Firmen: 

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Unternehmensweites Architekturmanagement - Komplexität und Kosten im Griff!
Unterschleissheim bei München, Deutschland

Brain Force Software gemeinsam mit FIDECO finedesign & software consulting GmbH als Projektpartner für Architekturmanagement bei der BayernLB mit im Boot

Die optimale Beurteilung des Markt- und Kreditrisikos ist für eine Bank ein sehr wichtiger Stabilitätsfaktor, viele Institute können in diesen Tagen über wachsende Rückstellungen für die Risikovorsorge ein Lied singen. Die EDV-Lösungen zur Unterstützung der Risikobeurteilung von Handels- und Kreditprodukten sind daher - nicht erst seit Basel II - ein essentieller Bestandteil der EDV-Infrastruktur bei Kreditinstituten. Jede Verbesserung in diesem komplexen und wichtigen Feld spart der Bank bei verringertem Risiko bares Geld. Zudem spielt die Bearbeitungsgeschwindigkeit bei einem Engagement eine wichtige Rolle. Sei es, dass eine Handelsentscheidung rasch getroffen werden muss oder dass im Wettbewerb mit anderen Banken interessante Kreditkunden gewonnen werden sollen. Die hierfür nötigen EDV-Systeme sind langfristig angelegt, weisen zahlreiche Schnittstellen zu anderen Systemen auf und haben eine hohe Komplexität, was Entwicklungs- und Wartungskosten sowie Risiken über Jahre hinweg maßgebend beeinflusst. Wie löst man diese Aufgabe?

Lösungsansatz
"Als Software-Entwicklungspartner von Banken ist es bereits im Vorfeld von Softwareimplementierungen unsere Aufgabe, die Komplexität der Aufgaben transparent zu machen, um damit die Entwicklungsrisiken so weit wie möglich zu minimieren," so Johannes Hofinger von Brain Force Software. Und weiter: "Architekturmanagement bietet die Möglichkeit, von der Sammlung und Priorisierung der fachlichen Anforderungen bis zur technischen Konzeption strukturiert vorzugehen. Dabei wird im Gegensatz zu bisherigen Vorgehensmodellen ein integrativer Ansatz verfolgt".

Architekturmanagement geht davon aus, dass ein neues Softwaresystem sowohl externe als auch interne Beziehungen aufweist. Externe Beziehungen insofern, als dass sich das neue System prozessual, datenflussseitig und hard- und softwaremäßig in die bestehende Architektur einpassen muss. Dies setzt voraus, dass die bestehende Ist-Anwendungslandschaft möglichst unternehmensweit auf den unterschiedlichen Ebenen (Prozesse, Daten, Funktionen, Software, Hardware) modelliert ist und die Rahmenbedingungen für zukünftige Soll-Architekturen definiert sind. Das Softwaresystem muss aber auch intern schlüssig sein. Hier sind die unterschiedlichen Architekturstufen sehr eng an den traditionellen Softwareentwicklungsprozess angelehnt. Hier folgen klassisch die Anforderungsdefinitionssphase, die detailliertere Fachkonzeptionsphase mit der Modellierung der Anwendungsebene, und die technische Konzeptionsphase, bei der über die Hard- und Softwareanforderungen bzw. -architektur entschieden wird, aufeinander. Ziel ist die deduktive Ableitung der Modellierungen aus der jeweils übergeordneten Ebene im Hinblick auf die Gesamtarchitektur. Über alle Phasen zieht sich das Bestreben hindurch, das zu entwickelnde System in seiner Gesamtheit zu erfassen und mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen. Positiver Nebeneffekt dieser strukturierten Vorgehensweise ist der Zwang zu einem konsequenten Abstimmungs- und Entscheidungsmechanismus im Projekt sowie der Aufbau eines gemeinsamen Verständnisses der Projektanforderungen über fachliche und technische Grenzen hinweg.

Zusammenarbeit Bayerische Landesbank - Brain Force Software
Die Brain Force Software GmbH - vertreten durch das Service Center Bank- und Finanzwesen - arbeitet bereits seit längerer Zeit als beratender Partner zu diesem Thema mit der Bayerischen Landesbank ( BayernLB) zusammen. Es begann mit der erfolgreichen Zusammenarbeit beim Projekt zur Umsetzung der gesetzlichen Anforderungen der 6. KWG Novelle (Grundsatz 1/Umsetzung der EU-Kapitaladäquanzrichtlinie). Aus den gewonnenen Erfahrungen ergab sich der Auftrag, bei der Erhebung und Modellierung der Ist-Anwendungsarchitektur für die instrumentelle und dokumentäre Steuerung auf allen Ebenen mitzuwirken. Vor zwei Jahren kam dann die "architektonische" Unterstützung bei der Umsetzung umfangreicher Anforderungen an das Handelsgeschäft im Bereich Markt- und Adressausfallrisiko hinzu. Speziell letzteres Projekt wies aufgrund der fachlich und technisch anspruchsvollen Themenstellungen und der zahlreich involvierten Fachbereiche hohe Komplexität auf. Auch wenn letztlich auf Kaufsoftware zurückgegriffen wurde, so erforderte die Integration dieser Software doch umfangreiche Eigenentwicklungen. "Architekturmanagement hat einen wesentlichen Beitrag geleistet, den erfolgreichen Fortschritt des Projekts zu gewährleisten", so Dieter Seipt, Schwerpunktmanager bei der BayernLB.

Zukunftsausblick
"Panta rei - Alles fließt", was schon die alten Griechen wussten, trifft auf Banken in ganz besonderem Maße zu. Die hohe Beweglichkeit der Ware "Geld" und die ständige und rasche Veränderung des wirtschaftlichen und technischen Umfeldes erfordert eine permanente Weiterentwicklung der Softwaresysteme. Dabei darf die eingesetzte Software nicht zum Hemmschuh des Fortschrittes werden. Sowohl hohe Entwicklungskosten als auch mangelnde Funktionalität und Flexibilität stellen sich häufig als kritischer "Miss"erfolgsfaktor heraus. Und die kommenden Herausforderungen in den nächsten Jahren sind groß, betrachtet man nur die bereits identifizierten und definitiv zu realisierenden Themen für die nahe Zukunft: Basel II, International Accounting Standards, Mindestanforderungen an das Kreditgeschäft, Kreditrisikomanagement, Rating, etc.
Vorausschauendes Architekturmanagement kann einen großen Teil der mit diesen anspruchsvollen Realisierungsaufgaben einhergehenden Softwareentwicklungsrisiken minimieren und den Schutz der hohen Investitionen sicherstellen.